Judogis: Judoanzüge

Judogi ist die Bezeichnung für einen Judoanzug. Dieser besteht aus drei Teilen: Uwagi (Jacke), Zubon (Hose) und Obi (Gürtel).

Ein Judogi wird normalerweise aus Baumwolle hergestellt, die so gewebt ist, dass sie extreme Belastungen aushält. Denn beim Judo müssen Judogis das ganze Körpergewicht aushalten, wenn es zu Würfen oder Haltegriffen kommt. Schnell werden dabei auch die Judogis stark beansprucht und drohen bei minderwertiger Qualität zu reißen. Auch aus diesem Grund werden die Kniepartien sowie die Bereiche um Brust und Schulter, die erste Angriffsfläche bei würfen sind, besonders verstärkt. Einige Judogis werden auch aus einem Gemisch aus Baumwolle und Synthetik hergestellt. Neben einer noch größeren Belastbarkeit nehmen diese sehr gut den Schweiß auf und halten den Körper des Kämpfers damit angenehm trockener.

Die klassische Farbe für einen Judogis ist Weiß. In Wettkämpfen werden immer häufiger für einen der beiden Judokämpfer auch blaue Judogis eingesetzt. Grund: die bessere Unterscheidbarkeit der Kontrahenten. Die Schnitte sind sehr ähnlich, es gibt jedoch jeweils aktuelle Wettkampfschnitte bei den Judogis, die besonders bei Meisterschaften zum Einsatz kommen.

Der Vorteil von Judogis ist, dass der Anzug zwar komplett zu kaufen ist, aber bei Bedarf auch die Einzelteile wie Uwagi, Zubon und Obi separat gekauft werden können. Das spart im Fall einer Beschädigung zusätzlich Geld. Denn ohne einen kompletten und sauberen Judogi ist der Judoka kein echter Judowettkämpfer.

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